Band


Parisi (Git) – Oli (Key) – Al (Bass) – Sarah (Vox) – Padi (Vox) – Chrigi (Git) – Säschl (Drum) 

Wie verlorenes Frachtgut trieben Padi & Sascha nach dem Ende von MASH im offenen Meer, wo sie dann nach einer Weile auf Ex-Lockstoff Bassist Al Schmid und SecondMood-Gitarrist Pasquale Parisi stiessen, die ebenfalls umhertrieben. Nach einer Weile mit wöchentlichen Probetreffen war ihnen klar, dass sie zusammen Musik machen und neue Mundart-Songs schreiben wollen.

Obwohl man merkte, dass für die neu enstandenen Songs weitere Musiker & Stimmen nötig waren, strömte man mit der Hoffung auf weiteres Treibgut weiter und traf so eines Tages auf die beiden Rocktail-Geschwister Sarah Heer & Christof Jud. Sarah gesellte sich zusammen mit Padi an die Front und Christof fügte sich als weiterer Gitarrist in die Band ein. Zum Schluss schloss sich Tastenmann Oliver Meckmann dem musikalischen Treibgut an, welches die Band nun endlich komplettierte.

Aus dieser divergenten Formation wurde eine Band, welche Mundartlieder schreibt und sich fortan „Trybguet“ nennt. Man ist sich sicher, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis man irgendwo Land gewinnt & wo es dann was zu sehen & zu hören gibt. Doch vorerst heisst’s noch: Gut Ding will Weile haben…

Bio
Der durch Mash bekannt gewordene Sänger Padi Bernhard hat seit einiger zeit eine neue Band. Trybguet heisst sie nicht nur wegen eines Songs von Patent Ochsner. Trybguet nennt sie sich deswegen, weil sich jeder einzelne Musiker treiben liess, bis sich ein Gefüge ergab.

«Sascha Kammermann und ich waren die einzigen Verbliebenen, als wir Mash auflösten», sagt Padi Bernhard, «wir hatten keinen Plan, was wir tun sollten.» Klar war hingegen, dass Musikerherzen der Musik treu bleiben. Mit Al Schmid hat man dann einen versierten Bassisten und Songschreiber gefunden. Er war früher mit Lockstoff unterwegs. «Er ist unser Produzent, er hat ein Wissen von Sounds und Technik, das keiner von uns toppen kann.» Weiter kamen die Sängerin Sarah Heer (Bernheart-Chor) und der Gitarrist Pasquale Parisi zur Band hinzu. «Ich wollte mich vom Mash-Stil distanzieren», sagt Padi Bernhard, «ich wollte etwas ganz Neues aufbauen, noch einmal von vorne beginnen.»

Erste Konzertanfrage entfachte das Feuer
Man hat die Ohren deswegen für einmal über den grossen Teich gerichtet. Dallas Smith, Cadillac Three, Luke Bryan, Thomas Rhett und Chris Young hat man sich immer wieder angehört. «Wir haben uns an dieser Musik orientiert», sagt Padi Bernhard. Modern Country nenne sich der Stil. Padi Bernhard will aber klarstellen, dass ihre Musikrichtung so gar nichts mit Countrymusic am Hut hat. «Diese Stilrichtung ist für mich ein ganz neues Kapitel – auch wenn vermutlich viele sagen werden, dass unsere jetzigen Songs noch stets nach Mash tönen.» Dies werde vermutlich einfach daran liegen, dass seine Stimme unverkennbar die Stimme von Padi Bernhard sei. Und Padi Bernhard ist jetzt nun einmal für einen Grossteil der Schweizer Bevölkerung Mash. Und Mash ist «Ewigi Liäbi». «So ist es nun mal, ich kann diesen Teil nicht von mir lösen.» Zuerst habe man «Ewigi Liäbi» aus Trybguet raushalten wollen, «doch das geht nicht. Dieses Lied wird immer Teil von mir sein», sagt Bernhard. Trotzdem: Trybguet soll ein neuer Abschnitt sein. «Wir lassen uns dahin treiben, wo es uns hinführt.»

Mittlerweile ist man zu siebt unterwegs. Keyboarder Oliver Meckmann und Gitarrist Christoph Jud haben die Band komplettiert. «Die akustische Gitarre war mir sehr wichtig, um unseren neuen Stil zu untermalen», erläutert Bernhard. Drei Songs hat man inzwischen u.a. in den Hitmill-Studios aufgenommen, doch vorerst kann man die Band nur in ihrem Proberaum hören – jeden Donnerstagabend als Live- Session über den Instagram-Account.

Am 16. November gaben Trybguet am Festival Gersauer Herbst ihr erstes Konzert. «Diese Anfrage hat das grosse Feuer in uns entfacht und der Gig war einfach ein wunderbares Heimkommen», sagt Padi Bernhard. Nun wollen Trybguet auf die Bühne, egal wann und wo. «Wir sind ready. Wir üben intensiv. Wir schreiben laufend neue Songs und wir wollen wissen, wie sie ankommen.» Oder so wie es Bassist und Produzent Al Schmid sagt: «Guet gnueg isch geschter gsi!»

Nicole Auf der Maur